Leistung

Messestand Design und Planung

Vom Briefing bis zur Freigabe: Besucherführung, Zonierung und Blickachsen — mit Grundriss und 3D-Visualisierung, bevor gebaut wird.

Ein Messestand ist keine Dekoration, sondern ein Werkzeug. Er soll dafür sorgen, dass die richtigen Menschen stehen bleiben, hineingehen, angesprochen werden und ein Gespräch führen, das ohne den Stand nicht zustande gekommen wäre. Alles Gestalterische ordnet sich diesem Zweck unter — oder es ist nur teuer.

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So lange entscheidet ein Besucher im Vorbeigehen
3D
Visualisierung und Grundriss vor jeder Freigabe
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Nachträge, weil die Richtlinien vor dem Entwurf geprüft sind

Womit Gestaltung anfängt: dem Ziel

Bevor irgendetwas gezeichnet wird, klären wir, was der Stand leisten soll. Ein Stand für Leadgenerierung sieht anders aus als einer für Bestandskundenpflege, und ein Stand für eine Produktpremiere anders als einer für ein beratungsintensives Dienstleistungsangebot. Das Ziel bestimmt Standform, Flächenaufteilung und die Anzahl der Gesprächsplätze — nicht der Geschmack.

Die vier Entscheidungen im Entwurf

1. Besucherführung

Wo läuft jemand hinein, wo bleibt er stehen, wo wird gesprochen? Ein Stand braucht eine offene Zugangsseite, einen Anziehungspunkt in Blickrichtung des Hauptgangs und einen Weg, der Besucher tiefer hineinführt — statt sie an der Kante stehen zu lassen.

2. Zonierung

Empfang, Präsentation, Gespräch, Lager. Diese vier Zonen brauchen unterschiedliche Offenheit und dürfen sich nicht überlagern. Der häufigste Planungsfehler ist ein zu kleines Lager — Prospekte, Give-aways, Garderobe, Leergut und Catering brauchen mehr geschlossenen Raum, als die erste Skizze vorsieht.

3. Blickachsen und Fernwirkung

Aus zehn Metern Entfernung wird nur eines gelesen: wer Sie sind und wofür Sie stehen. Aus zwei Metern kommt die inhaltliche Tiefe dazu. Diese beiden Ebenen brauchen unterschiedliche Träger — Fernwirkung geht nach oben, Detailinformation auf Augenhöhe.

4. Licht

Licht ist im Messebau die kosteneffizienteste Investition überhaupt und wird am häufigsten unterschätzt. Grundhelligkeit, Akzente auf Exponaten und die richtige Lichtfarbe entscheiden mit darüber, ob ein Stand hochwertig oder billig wirkt.

Corporate Design ist nicht gleich Standdesign

Ihre Markenfarben und Schriften gehören auf den Stand — aber ein Messestand ist dreidimensional, wird aus der Bewegung wahrgenommen und muss aus zehn Metern funktionieren. Eine Broschürengestaltung eins zu eins auf eine Wand zu vergrößern ergibt selten einen guten Stand. Wir übersetzen das Corporate Design in den Raum, statt es nur zu übertragen.

Vom Briefing zur Freigabe

  1. Briefing — Ziel, Zielgruppe, Standgröße und -form, Budgetrahmen, Corporate Design, Exponate mit Maßen und Gewichten
  2. Prüfung der Rahmenbedingungen — Technische Richtlinien der Messe, Hallenplan, Bauhöhe, Genehmigungspflichten
  3. Konzept — Grundriss mit Zonierung und Besucherführung
  4. 3D-Visualisierung — Sie sehen den Stand aus Besucherperspektive, inklusive Material- und Farbangaben
  5. Abstimmung und Freigabe — Anpassungsschleifen, bis es sitzt
  6. Umsetzung — Fertigung, Grafik, Technik, Auf- und Abbau aus einer Hand

Je konkreter das Briefing, desto weniger Schleifen im Entwurf. Wenn Sie unsicher sind, was hineingehört: Wir gehen die Punkte im Erstgespräch gemeinsam durch.

Weiterführend: Messestand planen — Checkliste · Beleuchtung am Messestand · Referenzen

Entwurf für Ihren Stand

Grundriss und 3D-Visualisierung, abgestimmt auf die Technischen Richtlinien Ihrer Messe — Sie sehen den Stand, bevor er gebaut wird.

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